Enzo Ferrari (1898-1988)

Enzo Ferrari – geboren als Enzo Anselmo Giuseppe Maria Ferrari – wurde am 20. Februar 1898 in Modena geboren.

Sohn von Alfredo, Inhaber einer Werkstatt für Eisenbahnmaterial, und Adalgisa Bisbini, die aus Forlì stammte.

Dank seines Vaters, der bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Autos besaß, begeisterte sich Enzo schon als Kind für diese Branche und brach sein Studium frühzeitig ab, um in der Familienwerkstatt zu arbeiten. Der frühe Tod seiner Eltern und seines älteren Bruders, die nur wenige Monate auseinander lagen, sowie sein Einzug in den Ersten Weltkrieg zwangen ihn jedoch, seine Pläne zu revidieren.

Nach Kriegsende und der Genesung von einer schweren Rippenfellentzündung fand er zunächst als Testfahrer und dann als Rennfahrer zwischen Turin und Mailand Arbeit: Von 1919 bis 1931 nahm er an zahlreichen Rennen teil, bei denen er oft hervorragende Platzierungen und Siege erreichte. Nach einer langen Zusammenarbeit mit Alfa Romeo, sowohl als Fahrer als auch als Verkaufsberater, gründete Enzo Ferrari 1929 den Rennstall, der seinen Namen trug.

1931 beschloss er, seinen Helm an den Nagel zu hängen und seine Rennfahrerkarriere zu beenden, da die bevorstehende Geburt seines Sohnes Alfredo, genannt „Dino“ (1932-1956), der aus seiner Ehe mit Laura Garello hervorging, ihn dazu zwang, eine neue Rolle im professionellen Bereich zu übernehmen.

1947 debütierte der erste Ferrari-Rennwagen und läutete damit ein neues historisches Kapitel in der Automobilproduktion ein. Es ist nicht verwunderlich, dass die Firma Ferrari in den folgenden Jahren eine Reihe von prestigeträchtigen Renn- und Gran Turismo-Modellen produzieren konnte, die bis heute außergewöhnliche Ergebnisse bei den renommiertesten Weltmeisterschaften erzielen. Dieser Erfolg ist auch dem Geschick zu verdanken, mit dem der „Commendatore“ es verstand, sich mit Fahrern und Technikern von höchstem Niveau zu umgeben und zu versorgen, so dass sein Name eine international anerkannte Wettbewerbsfähigkeit bewahren konnte.

1969 zog sich Enzo von der Leitung des Unternehmens zurück, blieb aber bis zu seinem Tod einflussreich: Sein Streben nach technischer Perfektion bei Rennwagen war legendär geworden. Sein Vermächtnis wurde von seinem 1945 geborenen Sohn Piero aus seiner langjährigen Beziehung mit Lina Lardi übernommen.

Enzo Ferrari starb am 14. August 1988 in Modena.

Sie können dieGeburtsurkunde auf dem Ahnen-Portal: Archivio di Stato di Modena > Stato civile italiano > Modena > 1898

Das Original wird aufbewahrt imStaatsarchiv Modena.

Mehr über die Figur des Enzo Ferrari finden Sie im Eintrag des Dizionario Biografico degli Italiani, herausgegeben von Franco Amatori.

Archivio di Stato di Modena > Stato civile italiano > Modena > 1898
Audiovisuelles Archiv der Erinnerung der Abruzzen CSC – Nationales Archiv des Unternehmenskinos Verfilmte Leben aus dem Nationalen Familienfilmarchiv Supertimisten – Regionales Archiv für Familienfilme Cinescatti – Werkstatt 80 Humanitäre Gesellschaft – Sardische Filmbibliothek